Ostern mit Kindern an der Côte d’Azur: Hier findet ihr unsere Reise kompakt zum Nachplanen – Route, Kosten, Unterkünfte und Tipps. Die ganze Geschichte mit allen Erlebnissen erzählen wir im Beitrag Familienabenteuer an der Côte d’Azur.
Auf einen Blick
- Reisezeit: Ostern, also Nebensaison – frühlingshaft warm, kaum Staus, leere Züge
- Wer: zwei Erwachsene, zwei Kinder
- Route: Nizza – Menton – Monaco – Saint-Tropez mit dem Strand von Pampelonne
- Unterkunft: Campingplatz bei Nizza (10 Minuten zum Bahnhof), Airbnb in Port Cogolin bei Saint-Tropez
- Unterwegs: rund um Nizza mit dem Zug, bei Saint-Tropez mit Uber
- Unsere Highlights: Nizza und Menton
- Kein Muss mit Kindern: Monaco

Die Route in Kürze
Nizza – unser Favorit
Lange Fußgängerzone, die Promenade des Anglais und vom Stadtberg ein Blick über die ganze Bucht. Alles ist gut zu Fuß erreichbar. Das Auto lasst ihr besser stehen: Parkplätze sind kaum zu finden, die Straßen eng und voll. Unser Pflichtstopp: die Eisdiele Fenocchio.

Menton – das unerwartete Highlight
Italienisches Flair, Zitronenbäume in den Gassen der Altstadt und ein Sonnenuntergang, der die Stadt in warme Farben taucht. Menton wirkt echt und unaufgeregt. Mit Kindern und Kinderwagen klappt hier alles problemlos.

Monaco – schnell gesehen
Casino, kleine Parks und Autos, wie man sie sonst kaum sieht. Zu Fuß ist alles in ein paar Stunden angeschaut. Ohne großes Budget kann man wenig unternehmen, und es gibt kaum Platz zum Bummeln. Für Familien aus unserer Sicht kein Muss.

Saint-Tropez und Pampelonne
Pastellfarbene Häuser, enge Gassen und eine schöne Uferpromenade. Zu Ostern war es noch erstaunlich ruhig, der Hafen unspektakulärer als gedacht. Teuer sind vor allem die Restaurants am Hafen. Zum Baden lohnt sich der Sandstrand von Pampelonne, etwa 2,5 km südöstlich der Stadt.


Was kostet die Côte d’Azur?
Günstiger als gedacht – solange man Monaco und die Hafenpromenaden meidet. So viel haben wir bezahlt:
| Posten | Kosten |
|---|---|
| Campingplatz | ab ca. 30 € pro Nacht |
| Maut in Italien bei der Anreise | ca. 40–60 € je nach Strecke |
| Zug von Nizza nach Monaco oder Menton | ca. 10 € pro Person |
| Essen in Menton in Strandnähe | ca. 10–15 € |
| Sandwich / Cola in Monaco | ca. 15 € / 5–6 € |
| Hauptgericht am Hafen (Saint-Tropez, Monaco) | ca. 35–60 € |
| Eis in Saint-Tropez (Barbarac) | 4 € pro Kugel |
In Nizza abseits der Strandpromenade liegen die Preise etwa auf deutschem Niveau.
Unterwegs ohne Auto
Die Küstenorte rund um Nizza sind per Zug bestens verbunden – günstiger und entspannter als mit dem Auto, und die Kinder fanden die Zugfahrten großartig. Nach Saint-Tropez fährt kein Zug; dort sind wir mit Uber gefahren, was nur wenige Euro gekostet hat. Achtung: In der Nebensaison fuhr der letzte Zug schon gegen 19 Uhr zurück. Abendstimmung in den Städten haben wir deshalb kaum erlebt.

Wo wir übernachtet haben
- Nizza: drei Nächte auf dem Campingplatz de la Laune – einfach, ruhig im Grünen, 10 Minuten zum Bahnhof, sehr freundliche Betreiber
- Saint-Tropez: Airbnb in Port Cogolin, wenige Minuten mit Uber zum Hafen
Schon in der Nebensaison war es nicht leicht, freie Campingplätze zu finden. Im Sommer solltet ihr früh buchen oder auf Ferienwohnungen und Hotels ausweichen.

Unsere Tipps für Familien
- Zu Ostern fahren: angenehmes Wetter, wenig Trubel
- Unterkunft in Bahnhofsnähe wählen und das Auto stehen lassen
- In Monaco Proviant mitnehmen
- Nizza hat Kieselstrand – wer Sand möchte, fährt nach Pampelonne
- Kinderwagen ist in Nizza und Menton kein Problem: breite Gehwege, Parks und Tempolimits fast überall

Unser Fazit
Die Côte d’Azur ist mit Kindern ein echter Tipp – vor allem Nizza und Menton. Mit Zug statt Auto und einer Unterkunft in Bahnhofsnähe wird die Reise entspannt und bezahlbar. Wie es uns unterwegs ergangen ist, lest ihr im Beitrag Familienabenteuer an der Côte d’Azur. Einen kurzen Eindruck gibt es außerdem in unserem Instagram-Reel.




